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Work smart, not hard - Zeitmanagement für Moms

by Kriss Micus | Founder + MOMBoss @Mepreneur GmbH, on 17. Mai 2020 20:00:00 MESZ

Als Mom bist du an sieben Tagen die Woche jeweils 24 Stunden im Einsatz. 

Wenn du das einmal zusammen zählst, ist ein fleißiger Topmanager oder Politiker mit 80 Wochenstunden fast ein Faulpelz

Weiterer Unterschied zu diesen Leistungsträgern: sie werden gelobt und bei dir gilt der Einsatz als selbstverständlich. 

Aber halt, das ist ja noch nicht alles. 

Schätzungsweise 80 Prozent der Mütter sind berufstätig, in Voll- oder Teilzeit und/oder eben selbständig oder beides.

Wer abgehetzte Mütter auf dem Weg zur Kita sieht oder sie im Supermarkt beobachtet, wenn sie sichtbar angegriffen mit zwei Kindern im Wagen die Wochenendeinkäufe erledigen, fragt sich sofort: wie packen die das bloß!

Gleich zu Beginn: alles halb so schlimm! Man packt es!

Gut, ich habe “nur” zwei Kinder, führe aber zusätzlich ein gutgehendes Unternehmen und bin insgesamt recht entspannt.

Wie ich das schaffe? Ganz einfach, ich habe ein wirklich perfektes und erprobtes Zeitmanagement! 

Wie es funktioniert, das zeige ich dir gleich weiter unten. Es ist ganz leicht. Du musst dich nur darauf einlassen, am Ball bleiben und konsequent alles aufschreiben. 

Damit nimmst auch du viele zeitliche Hürden und schaffst es zu Kindern, Job und Freizeitleben auch noch, regelmäßig zum Friseur zu gehen. Versprochen!

 

Ich fasse hier die sechs wichtigsten Tipps zusammen, die mir sehr helfen, bei allen Anforderungen den Kopf immer oben zu behalten. Du solltest nach und nach alles umsetzen, denn die Tipps sind wirklich für jeden geeignet. Versuche es am besten sofort, denn es hilft dir auch sofort!!

 

1. Streiche das Wort “Vergleich” aus deinem Wortschatz

Die Nachbarin hat eine perfekt geputzte Wohnung, die Freundin eine schönere Webseite und die Kinder deiner Schwester sind niemals krank. Höre auf damit! Jede Mutter führt ein individuelles Leben. Da lässt sich nichts vergleichen.

2. Setze Prioritäten

Teile deine Aufgaben ein in:

a) Dinge, die sofort erledigt werden müssen

b) Aufgaben, die Zeit haben und während der Woche abgearbeitet werden müssen

c) Vorhaben, die du lange im voraus planen kannst

Das solltest du schriftlich und immer gleich für eine bestimmte Zeiteinheit machen. Dein Kopf stellt sich anders darauf ein, wenn du weißt, wie viel Zeit du jeweils zur Verfügung hast.

Am besten planst du immer  am Sonntagabend für die kommende Woche. So gewinnst du mit der Zeit eine gute Planungsroutine.

Achte dabei darauf, nicht zu enge Zeitpläne festzulegen. Denn als Mutter kennst du es nur zu gut, dass immer etwas dazwischen kommen kann: Brechdurchfall, Fieber oder beides! Eine geschlossene Kita oder ein unglücklicher Sturz vom Roller mit anschließendem Besuch beim Kinderarzt. Damit dann nicht dein sorgfältiger Plan durcheinander wirbelt, gönne dir großzügigere Zeitfenster. Dann bist du für Eventualitäten gewappnet.

Das gilt besonders für termingebundene Arbeiten oder Pflichtaufgaben wie die Abgabe einer Steuererklärung. Als Mutter ist es nicht sinnvoll, auf den “letzten Drücker” zu arbeiten. Ich weiß, viele arbeiten gern unter Druck. Wer allein lebt, kann das auch abschätzen. Aber mit Kindern gibt es keine Planungssicherheit. Hier ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen und ein Zeitpolster einzuplanen.

3. Suche dir Hilfe

Wenn du die Liste der Aufgaben erstellst und in deinen Terminkalender überträgst, schreibe gleich dahinter, ob du! es auf jeden Fall machen musst oder ob es jemanden gibt, der dir das abnehmen kann. 

Das können dein Partner, ältere Kinder, Familienmitglieder oder auch bezahlte Unterstützer sein. Ideal ist es, wenn du regelmäßig wiederkehrende Aufgaben und Pflichten abgeben kannst. 

Montags übernimmt dein Mann die Einkäufe

Mittwochs bringt eine Freundin deine Tochter aus der Kita mit

Freitags fährt  Oma deinen Sohn zum Klavierunterricht

Na, wie liest sich das? Das verspricht auf jeden Fall Entspannung.


4. Probiere es mal mit Multitasking

Das Kind baden und einen Onlinekurs hören? Das ist Quatsch. Kinder brauchen Aufmerksamkeit. Aber wenn du den Flur wischt, Belege abheftest oder einen Kuchen backst, kannst du dich sehr wohl auf etwas konzentrieren, dass dich weiterbringt. Hörbücher und Online-Seminare sind eine wunderbare Sache, Zeit zu sparen. Übrigens ideal bei der Schönheitspflege. Ich lackiere mir die Nägel und informiere mich über die neuesten Apple-Produkte. Besser geht’s nicht!

5. Ordne bestimmte Aufgaben bestimmten Tagen zu 


Wenn du Aufgaben thematisch sortiert einem bestimmten Tag zuordnest, stellst du dich nach kurzer Zeit schon innerlich darauf ein und die Arbeiten gehen dir leichter von der Hand. Außerdem bist du konzentrierter und arbeitest effizienter, wenn du ein “Thema” am Stück abarbeiten kannst. Der Kopf muss nicht so viel leisten, wenn er bei einer Sache bleibt und die Gedanken nicht ständig hin- und herspringen müssen.

Die Aufteilung muss natürlich jede von euch individuell vornehmen. Aber so könnte es aussehen:

Montag ist Buchhaltungstag

Dienstag ist Haushaltstag

Mittwoch ist Kundentag

Donnerstag ist Fortbildungstag

Freitag ist Einkaufstag

Samstag ist Familientag

Sonntag ist Planungstag

6. Verabschiede dich vom Perfektionismus!

Dein Geschäft läuft gut an, aber du möchtest auch die perfekte Gemüse Quiche backen und im Kindergarten mit deinem Sprössling die schönste Laterne schnitzen. Ach ja, natürlich siehst du immer perfekt aus und hast für alle und jeden ein offenes Ohr und - ganz vergessen - bringst Spitzenleistungen im Sport. Du bist bestimmt eine Super-Mom, aber zuviel ist einfach zuviel. 

Überlege dir, was dir zum jetzigen Zeitpunkt wirklich wichtig ist und wo du dir die Sterne vom Himmel pflücken möchtest. Konzentriere dich leistungsmäßig darauf und vernachlässige die Gebiete, auf denen du nicht glänzen möchtest, zumindest nicht jetzt.

Schreibe dir auf, was jetzt wichtig ist in deinem Leben und schaue bei den anderen Themen großzügig über Mängel hinweg.

Wer als Mom ein Unternehmen aufbaut, muss nicht auch noch eine perfekt aufgeräumte Wohnung haben. Wer seinen Kindern jeden Abend geduldig Geschichten vorliest, darf ruhig ein Hundehaar am Boden übersehen. Niemand ist perfekt und es ist leichter für dich, wenn du es auch gar nicht sein willst.

Schreibe eine Liste mit allen Dingen, die dir in deinem jetzigen Lebensabschnitt wichtig sind und sortiere die Punkte von wichtig bis unwichtig. Wenn du das nächste Mal entscheiden musst, was du zuerst erledigen möchtest, hast du es damit leichter.

Und so könnte deine Liste beginnen:

  1. Wichtig ist mir, jeden Tag ungestörte Zeit für meine Kinder zu haben
  2. Wichtig ist mir, meine Selbständigkeit kontinuierlich aufzubauen
  3. Wichtig ist mir, dass meine Familie gesundes Essen bekommt
  4. Wichtig ist mir, täglich eine Stunde an der frischen Luft zu sein

und, und, und…..

Na? Hast du Lust gleich loszulegen? Nur zu! Wenn du meine Tipps umsetzt, wird sich dein Alltag wesentlich entspannen. Versprochen!

Jetzt bin ich aber erst einmal neugierig, wie deine Erfahrungen sind. 

Ich freue mich auf deine DM auf Instagram @Mepreneur_gmbh!

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