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Mit wenig Schlaf auskommen - meine Tipps

by Kriss Micus | Founder + MOMBoss @Mepreneur GmbH, on 10. Mai 2020 09:35:15 MESZ

Der Wecker ist aus, man kann wohlig und entspannt durchschlafen und richtig auftanken. Für Moms mit Baby ist das alles Vergangenheit. 

Gut, die Winzlinge schlafen am Anfang circa 16 Stunden am Tag. Das hört sich nach ganz viel Entspannung an. In der Schwangerschaft malt man sich noch ziemlich weltfremd aus, was man tagsüber alles erledigen kann. Baby und Job? Kein Problem. Ich habe ja soooo viel Zeit.

Wenn das Baby dann auf der Welt ist, merkt man, dass es nicht ganz richtig ist. Klar schläft es viel, aber nur circa drei bis vier Stunden am Stück, viele wachen sogar alle zwei Stunden auf, weil sie eben Hunger haben, natürlich auch in der Nacht :(. 

Was das für uns Mütter bedeutet ist klar: wir werden ständig aus dem Schlaf gerissen und gehen schnell “auf dem Zahnfleisch”.

Denn Schlafmangel wirkt sich in Vielerlei Hinsicht aus: Man ist unkonzentriert, leidet an Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, häufig sieht man sogar verschwommen. Die Haut wird schlecht, das Haar struppig. 

Was also tun? Ganz ehrlich? Nichts! Es gibt kein Rezept, das abzustellen. Das Baby braucht dich. Also bist du da. Basta!

Es fällt dir leichter, wenn du nicht dagegen rebellierst, sondern wenn du es akzeptierst und als gegeben hinnimmst. Denn eines ist ja sicher: es ist nur eine Phase, die vorbei geht. 

70% aller Säuglinge schlafen schon mit drei Monaten circa sechs Stunden am Stück. 

Du siehst, die wirklich schlaflose Zeit ist rasch vorbei.

Aber ich kann dir ein paar wirklich funktionierende Tipps geben, wie du die Phase leichter durchstehen kannst. Alles von mir erprobt!! Ich habe es damit geschafft, die ständige Übermüdung auszuhalten und sogar noch in der freien” Zeit erfolgreich an meinem Business zu arbeiten.

Was du natürlich auf jeden Fall brauchst, ist Disziplin und den Willen, etwas zu erreichen. Sonst helfen dir auch keine Tipps weiter. 

Als erstes solltest du herauszufinden, wann du deine produktivste Zeit hast. Chronobiologen schätzen, dass etwa ein Viertel aller Menschen ausgeprägte Morgen- oder Nachtmenschen sind. Der Rest hat zumindest Tendenzen, Eule oder Lerche zu sein. Ändern kann man daran übrigens nicht viel, zumindest nicht dauerhaft. Es liegt in den Genen.

Für manche ist die produktivste Zeit am Abend, wenn sie das Baby zu Bett gebracht haben, das Telefon ausgestellt ist und sich die große Ruhe über das Haus legt. Dann fühlen sie sich frei, den Kopf auf “Output” umzustellen und sind herrlich produktiv.

Anderen geht es am frühen Morgen so. Wenn rundherum noch alles schläft, können sie auf Hochtouren arbeiten. Wie ist es bei dir?  

Ich bin ein Morgenmensch und in der Frühe am produktivsten. Ich liebe die Gewissheit, dass der Tag noch vor mir liegt und mir gibt das einen richtigen “kreativen Kick”. Wenn draußen dann die ersten Lichter erstrahlen, langsam Leben in die Stadt einzieht, dann bin ich “auf zack” und könnte trotz Schlafmangel zumindest kleine Bäume ausreißen.

Also, hinterfrage dich, wie es bei dir ist und wenn du sicher bist, nutze den individuellen Vorteil und lass dich auf diese Zeit ein. Denn es ist ja deine beste und das solltest du ausnutzen.

Wenn du nicht festgelegt bist, solltest du dich zum Morgenmenschen programmieren und ich sage dir auch warum ich davon überzeugt bin.

Du bist morgens produktiver, weil die Batterien frisch aufgeladen sind und du voller Power steckst, ganz anders als abends.

Du schiebst nichts vor dir her. Wenn du weißt, dass du abends die großen Projekten realisieren musst, hast du das den ganzen Tag im Kopf. 

Frage mal einen Schauspieler, der abends seinen Auftritt hat. Das Thema lässt ihn den ganzen Tag nicht los. Die Anspannung fällt erst ab, wenn die Veranstaltung vorbei ist. Dann fühlt er sich frei und gelöst.

Wer morgens sein Tagesprogramm schafft, hat den Rest des Tages den Kopf frei.

Es hat schon einen Grund, warum so richtig erfolgreiche Geschäftsleute früh aufstehen. 

Tim Cook startet angeblich um 3.45 in der Tag. Der frühe Start bringt einfach einen anderen Flow. 

Hast du Lust, mitzumachen? Ich zeige dir, wie dir das frühe Aufstehen ganz leicht fällt.

Und so klappt es garantiert auch bei dir!


1. Schneller Frische-Kick mit leckeren Muntermachern! 

Kaffee und Grüner Tee - je nach Geschmack - bringen den Kreislauf schnell auf Trab. Aber nicht übertreiben! Bis zu vier Tassen Kaffee oder Tee sind unbedenklich und die bringen mich schon gut durch den Tag.

2. Gönne dir Frischluft - so oft es geht! 

Ich mache morgens sofort das Fenster auf, sauge mehrmals tief die frische Luft ein. Und wiederhole das immer wieder zwischendurch am Tag, spätestens wenn ich glaube, gleich am PC wegzunicken. Das ist für mich wie “legales Doping”. Wenn der Partner auf das Baby aufpassen kann, ist auch Spazierengehen oder Laufen ein wahrer Aufputscher. 

Ich weiß, ich weiß, es kostet ungeheure Überwindung, aber hilft. Man kommt mit einer Sauerstoff-Dusche frisch und voller Tatendrang zurück. Ach so, und ein Tapetenwechsel wirkt sich sowieso wohltuend auf die Kreativität aus.

3. Akupressur - die Wirkung wird dich überraschen!

Hier verrate ich euch mein Turbo-Rezept, wenn scheinbar nichts mehr geht: Beide Schläfen mit dem Mittelfinger mehrmals fest antippen. Anschließend beide Ohrläppchen massieren und ebenfalls fest drücken. Ich habe es erprobt: ein kleiner Kniff und man hat kurzzeitig wieder Energie. Unbedingt ausprobieren!

4. Die Psyche austricksen!

“Oh je, jetzt habe ich nur noch zwei Stunden Zeit, um noch ein bisschen zu schlafen. Dann schleppe ich mich morgen wieder durch den Tag und schaffe nichts.” 

Kennt ihr diese Überlegungen? Weg damit! Sie setzen euch nur unter Druck. Überlege nicht ständig, wie wenig du schläfst. Besser ist es, gar nicht mehr zu rechnen und Gedanken wie “ich habe heute nur drei Stunden geschlafen” nicht mehr zuzulassen. 

Mein Tipp: Lege nachts die Uhr weg! Dann bleibst du insgesamt entspannter.

5. Kalt duschen! 

Das wirkt wirklich Wunder. Ja, ich weiß, es kostet Überwindung. Aber es hilft. Versprochen! Wer es nicht gleich schafft, den ganzen Körper unter Strom zu setzen, kann damit beginnen, nach der wohlig-warmen Dusche nur die Arme und Beine kalt abzuduschen. Bitte einfach mal versuchen, es ist leicht und macht auch die müdeste Mama munter.

6. Wach dank Kaugummi! 

Nicht lachen, es klappt. Die ständige Kaubewegung regt die Durchblutung im Gehirn an -  das hilft, sich zu konzentrieren. Am besten wirkt es mit Kaugummis mit Pfefferminzgeschmack. Die ätherischen Öle stimulieren das Nervensystem. Wobei wir wieder bei meinen geliebten Yankee Candles sind. Ich schnuppere mich auch wach mit herrlichen Düften. Mein Tipp: Eukalyptus und Grapefruit, das sind nachweisbare Energiespender.

7. Powernapping 

Forscher sagen, dass schon ein kurzer Schlaf von zehn bis 20 Minuten ausgesprochen erholsam wirkt. Also Kissen in den Rücken, Beine hoch, Augen zu. Danach bist du zumindest vorübergehend auf Zack. 

Wichtig: eine meiner Memberinnen hatte vor kurzem eine schlimme und sehr schmerzhafte  Bindehautentzündung. Die Ursache war laut Augenarzt, dass das Auge zu wenig Ruhezeit bekommen hat. Also, auch um solchen Beschwerden vorzubeugen: Legt Pausen ein, mit geschlossenen Augen!

8. Einmal in der Woche so früh wie möglich ins Bett! 

Lasst alles liegen, was ihr euch vorgenommen habt und legt euch so zeitig es möglich ins Bett. Gut, die Unterbrechung in der Nacht bleibt, aber ihr kommt zumindest annähernd auf eure Schlafstunden. Das hilft eurem Immunsystem enorm.

9. Den Perfektionismus aufgeben!

 Das rate ich allen jungen Moms. Hört auf, euch ständig selber überholen zu wollen. Mit einem Baby und dem Sprung in die Selbständigkeit müssen andere Dinge einfach warten. Die Wohnung ist nicht aufgeräumt? Die Wäsche nicht gemacht? Was soll’s! Denkt an das, was jetzt für euch wichtig ist und fokussiert euch unbedingt darauf.

10. Hilfe annehmen! 

Der Partner kauft schon zum dritten Mal an einem Tag ein, die Mama wäscht ständig das liegengebliebene Geschirr ab, die Nachbarin bringt regelmäßig leckeres Gemüse aus dem Garten vorbei. Genieße es, denn es ermöglicht dir, tagsüber öfter etwas Ruhe zu finden. Alles was dich entlastet, ist super. Schäme dich nicht, Hilfe anzunehmen. Die Zeit mit Baby ist zumindest am Anfang eine Ausnahmesituation. Wer dann noch beruflich vorankommen will, ist mehrfach belastet. Nimm’ Hilfe einfach an und gib’ sie später zurück. 

Versucht es einfach mal und macht euch selber einen Eindruck, ob es klappt.

Schreibe auf Instagram, wann deine produktivste Zeit ist @mepreneur_gmbh . Ich freue mich sehr darauf!

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