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Meine größten Fehler im Business

by KRISS MICUS ®, on 9. November 2019 08:42:00 MEZ

Jedes Mal, wenn du etwas neues versuchst oder einen neuen Weg gehst, wirst du Fehler machen. Ich möchte dir heute von meinen größten Fehlern im Business erzählen, damit du die zumindest schonmal nicht machen musst.

 

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“Ruhm liegt nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen, wenn wir gescheitert sind.”

(Konfuzius)

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Du lässt dich zu sehr von der Meinung anderer beeinflussen

Social Media ist Fluch und Segen zugleich. Du hast so viele tolle Accounts, denen du folgen kannst und von denen du dich inspirieren lassen kannst. Begehe aber nicht den Fehler, dich davon zu sehr beeinflussen zu lassen. Bilder und Beiträge auf Instagram und anderen Kanälen sind geplant, bearbeitet und meistens sehr gut durchdacht und folgen einer genauen Strategie. Sie eignen sich daher wunderbar für Inspiration, nicht aber für den direkten Vergleich mit deinem persönlichen Alltag. 


Etwas ähnliches gilt für deine Kunden. Sie sind extrem wichtig für dich und dein Business, denn sie bilden einen Teil der Grundlage für deinen Erfolg. Doch nicht jeder Kunde ist auch ein optimaler Kunde, nicht jede Zusammenarbeit trägt Früchte und nicht für jeden ist dein Produkt gut geeignet. Du musst also im Lauf deiner karriere lernen, dass du eine Grenze für dich festlegst. Sobald du Kunden abseits deiner direkten Zielgruppe hast, musst du außerdem lernen, dir und deiner Brand weiterhin treu zu bleiben und dich von den abweichenden Meinungen nicht zu sehr beeinflussen zu lassen.

 

Die Meinung anderer kann dich auch von vielleicht tollen Ideen abbringen. Oft es ja so, wenn du eine tolle Idee hast, erzählst du deiner Familie oder deinen Freunden davon und erntest nicht die Begeisterung, die du dir erhofft hattest. Auf diese Art und Weise habe ich leider schon viele tolle Geschäftsideen wieder eingestampft, die sich im Nachhinein als brilliant herausgestellt haben. Wenn du also Feedback zu deiner Idee einholen möchtest, such dir jemanden, der sich mit dem Thema wirklich auskennt. Es nützt dir nichts, jemanden nach seinem Feedback für deinen Online Kurs zu fragen, der niemals selbst online ist. Wenn du bereits eine Community hast, hol dir hier Rückmeldungen ein. Denn deine Zielgruppe weiß am besten, was sie brauchen kann und wofür sie letztenendes auch bereit ist, Geld auszugeben.

 


Perfektion vs. Copycat

Bevor ich Mutter wurde und die Ordnung nicht mehr nur in meiner Hand liegt, war ich absolut perfektionistisch. Ich habe Dinge nur parallel gelegt, ich habe nach Farben sortiert und meine Projekte wochen- oder monatelang vorbereitet und geplant. Mit Baby und später Kleinkind ist das nicht mehr so möglich und das hat mich am meisten vorangebracht. Ich kann Projekte viel schneller auf den Markt bringen und damit Geld verdienen, ich bin wesentlich kreativer und produktiver. 

 

Auf der anderen Seite sehe ich auch häufig - und auch den Fehler habe ich selbst begangen - zu wenig selbst zu machen und zu wenig zu recherchieren. Während meines Projekts der rohen Ernährung habe ich mich sehr viel eingelesen, Studien recherchiert und Bücher gewälzt, um bestmöglich informiert zu sein. Die so erlernten Kenntnisse habe ich benutzt (unter Angabe der entsprechenden Quellen selbstverständlich), jedoch nicht hinterfragt, ob die Theorie auch für mich selbst so umsetzbar oder anwendbar ist. 

Ein großer Fehler im Business ist es also, Theorien und Strategien von einem anderen Land oder einer anderen Kultur unverändert auch auf dein hiesigen Markt anwenden zu wollen. Die Erwartungshaltung ist sehr groß, denn das Programm läuft an sich gut, dementsprechend größer ist die Enttäuschung, wenn die Annahme hier nicht die gleiche ist.


Du möchtest ein Team, gibst aber nichts ab

Auch hier bin ich schuldig im Sinne der Anklage. An einem gewissen Punkt in meinem Unternehmensweg musste ich erkennen, dass ich Unterstützung brauche, um weiter wachsen zu können. Irgendwann hast du eine gewisse Größe erreicht, die du alleine nicht mehr stemmen kannst. Du musst also anfangen, Bereiche auszulagern. Am einfachsten geht das mit Steuer und Buchhaltung meiner Meinung nach, denn hier gibt es eine Vielzahl an absoluten Profis mit entsprechender Ausbildung. Im kreativen Bereich oder Administration wird dir das sicherlich schwerer fallen. Mit Sicherheit gibt es auch Bereiche, die du gar nicht abgeben möchtest. 


Wenn du allerdings den Entschluss fasst, jemandem Verantwortung zu übertragen, überlege dir vorab ganz genau, was und in welchem Umfang du abgeben möchtest. Denn auch die Person, die dich ab sofort unterstützen wird, möchte ein gewisses Maß an Vertrauen spüren, um sich willkommen zu fühlen und ihr volles Potential zu entfalten.

 

Du verkaufst dich nicht

In meinen vielen Jahren in der Beratungsbranche habe ich eine Vielzahl an Schulungen erleben können und meine Erfahrungen gesammelt. Doch für sich selbst etwas zu verkaufen, ist ein ganz anderes Level, das musst du erst lernen. Ich empfehle dir, dir eine feste Sales Speech festzulegen, die du immer wieder sagen kannst (Stichwort Elevator Pitch). Ich finde die schwierigste Frage, die du als Unternehmerin beantworten musst ist “Was machst du eigentlich?”. Als Unternehmerin musst du verkaufen lernen. Du musst außerdem lernen, wie du dich verkaufen möchtest. Mach dich nicht größer als du bist, denn damit kannst du auch authentisch verkaufen und es als dein größtes Argument nutzen.

 

Deine Kriss

 



 

 

 

Topics:online businessSocial Media FehlerOnline Marketing
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